ESCORTS

Freitag, Dezember 14, 2012

Thai Massage mit Happy Ending





Sextelefon. Erotische Dienste die per Stimme übers Telefon übermittelt werden. Damit werbe ich auch. Dass man zum Orgasmus mit Hilfe meiner erotischen Stimme kommt. Hier in Luxemburg heisst diese Dienstleistung : Téléphone rose. Rosa Telefon.

Es gibt trotzdem immer wieder Männer da draußen, die denken, ich sei buchbar. Oder sie verlangen ganz außergewöhnliche Dinge übers Telefon. Immer öfter welche, die gar nicht so richtig mit meinem Repertoire vereinbar sind.


Kunde: „Hallo. Ich will eine Thai-Massage.“

Ich: „Oh, das hört sich gut an. Aber leider kann ich dir da nicht wirklich helfen. Ich biete Telefonsex an.“

Kunde: „Ja, das ist mir klar. Ich will das über Telefon.“

Ach herrje. Mir schwirrt das Wort "Happy ending" im Kopf herum, aber meine größte Frage lautet: Wie massiert man richtig? Wie bring ich das jetzt hier live übers Telefon und erkläre ihm das mit richtigen Worten?
Da ich gerade vorm Computer sitze, google ich natürlich sofort meine Frage.
Aber zuerst mal ausziehen. das ist dann doch wohl der richtige erste Schritt.

Ich: „Na dann zieh dich mal aus und leg dich auf die Massagebank.“

Kunde: „Ich bin nackt und liege schon drauf. Du sollst mich barbusig und nur mit einem Minirock bekleidet massieren.“

Ich: „Gut, dann legen wir los. Meine zarten Hände riechen nach Massageöl und berühren sanft deinen Rücken ....“

Der Kunde unterbricht mich heftig.




Kunde: „Mein Gott! Ich liege auf dem Rücken. Nun mach schon. Nimm meinen S****** in den Mund und blase was das Zeug hält!“

So geht also eine Thai-Massage mit Happy ending. Meines Wissens wird zuerst mal massiert und wenn es dann zum Happy Ending kommt, wird's halt eben mit der Hand besorgt? Oder liege ich da falsch?
Mir soll's recht sein, der Kunde ist König. Also werde ich in meiner nächsten Anzeige mit einer Massage übers Telefon inserieren.







Mittwoch, Dezember 05, 2012

Körbchengrösse 88 XS



Diese unersättliche Neugier auf die Größe meiner Brüste. Fast jeder Mann hat sie und auch ich werde jedesmal am Telefon nach ihr gefragt.

Meine Frage: Können Männer überhaupt etwas mit 75, 80 ,85, 90 und A, B, C usw. anfangen? Kann ich es wagen, den Kunden mit von mir in den Raum geworfenen Zahlen und Buchstaben zu verarschen?

Genau das ist mein Vorhaben für die nächsten Tage.

Einfach mal auf die Frage: „Wie groß sind deine Titten eigentlich?“, mit einem ernst dahingehauchten :
„Körbchengrösse 88 XS!“ antworten.

Und wissen Männer eigentlich, dass die Tittengrösse noch lange nicht die Körbchengrösse darstellt?
Gibt es eigentlich eine Tittengrösse? Ausser Pfirsisch und Melonen?



Kommentare und Ideen jeglichen Ausmaßes werden gerne angenommen.











Dienstag, Dezember 04, 2012

Der Sockenmann




Ich habe ihn tatsächlich. Diesen einen Kunden, der bei jedem Gespräch wissen will, ob ich Strümpfe oder Socken trage.
Da er oft anruft, ist meine Standardantwort zur Routine geworden und lautet einfach und schlicht: Ja.
Die Frage nach der Farbe und Beschaffenheit bleibt gänzlich aus, es scheint ihn wohl nicht zu interessieren und genau deswegen habe ich ihn nicht in den Fetisch-Ordner abgelegt. Und denke bei mir: Eigentlich sollst du deinen Kunden mehr Fragen stellen. Mögen einige nicht und es bleibt ihnen ja trotzdem die Möglichkeit, einfach aufzulegen oder  nicht zu antworten.

Also werde ich in Zukunft bei Vorlieben, dummen Sprüchen, Kommandos und sonstigem Smalltalk einfach mal Dinge hinterfragen. Bei meinen Kunden, versteht sich. Und der Sockenmann sollte der erste Fall sein.

Kunde: „Hast du Socken an?“

Ich: „Ja. Weshalb fragst du? Würde es dich stören, wenn ich keine tragen würde?“

Kunde: „Es ist gut für dein Wohlbefinden. Und für deinen Orgasmus. Ich hab das schon vor langer zeit herrausgefunden. Jetzt hat sogar eine Männerzeitschrift darüber berichtet.“

Ich: „Socken sind gut für den Orgasmus? Ich hab da mal gelesen, wenn Frauen kalte Füße haben und einen Orgasmus bekommen, sie danach schön warm sind.“

Kunde: “Nein, das habe ich nicht gemeint. Wenn sie Socken tragen, haben sie schon warme Füße und kommen eher zum Orgasmus.“

Ich google und finde seine Aussage tatsächlich bestätigt. 80% der Frauen, die Socken tragen und warme Füße haben, kommen eher zum Orgasmus.

Ich: „Heisst das, du machst dir Sorgen um mein Wohlbefinden?“

Kunde: „Nun ja, nicht wirklich. Die Sockenfragerei ist irgendwie zur Routine geworden. Auch wenn du nein sagen würdest, wäre mir das in der Zwischenzeit egal. Du machst ja nur deinen Job. Und das genügt mir.“

Sieh mal einer an. Einer der es auf den Punkt gebracht hat. Ganz einfach und simpel.



Mittwoch, November 14, 2012

Telefonsexkontrolleur - den Traumjob gibt es!




Ich werbe mit Preisangabe. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Anscheinend haben aber sehr viele Servicenummer Anbieter genau jenes vergessen. Und kassieren horrende Summen. Und ich kleines nettes Frauchen von nebenan kann die Suppe mit auslöffeln.


Mein Servicenummerbetreiber teilte mir in einem Schreiben mit, dass ich mich wohl nicht an die Regeln halte. Und man eine fristlose Kündigung der Servicenummer bis zum 16.Dezember in Erwägung zieht, wenn ich die Auflagen bis dahin nicht erfülle.
Da ich mir keiner Schuld bewusst war, rief ich beim zuständigen Sachbearbeiter an. Nach 3maliger Verbindungsunterbrechung, klärte er mich über mein Fehlverhalten auf.

Ich: „Wo um alles in der Welt liegt das Problem? Meine Kunden kennen den Minutenpreis und ich werbe nur mir Preisangabe.“

Er: „Dann lesen sie das Kleingedruckte mal ordentlich durch. Ihre Unterschrift steht darunter. Also sollten sie sie auch kennen. Sie müssen jedem Anrufer in den ersten 30 Sekunden des Telefonats mitteilen, was der Anruf pro Minute kostet. Ob ein Anrufbeantworte läuft oder nicht. Ob der Kunde 20 mal am Tag anruft oder 1 mal pro Woche.“ 

Ich: „Soll das ein Scherz sein? Es gibt Kunden die nicht mal 30 Sekunden in der Leitung sind. Und wenn ich denen noch mitteilen soll, dass der Anruf 2€ pro Minute kostet, sind die doch schon wieder weg!“

Oder ihre Erektion zumindest.

Er: „Tut mir leid. Das sind die Regeln. Entweder sie befolgen sie oder wir kündigen ihren Vertrag!“

Ich: „Woher wollen sie denn wissen, dass ich mich daran halte?“

Er: „Wir haben Kontrolleure die Testanrufe erledigen. Und unter ihrer Nummer wurden den Herren keine Preisangabe mitgeteilt."

Ehrlich jetzt???

KONTROLLEURE DIE TELEFONSEXLUDER ANRUFEN? 

Was um alles in der Welt ist das für ein Job? Ist es nicht wesentlich effektiver, die Beschwerden der Kunden mit den von ihnen angerufenen Damen zu vergleichen und genau diesen Damen eine Abmahnung zu schicken? Warum sofort alle bestrafen?
Manchmal bin ich über die Bürokratie in diesem Land einfach nur erstaunt. Oder entsetzt.

Aber immerhin gibt es jetzt eine Handvoll Männer in diesem Land, die wohl einen Traumjob ausüben. Ich warte auf den Tag, wo es an der Haustür klingelt und ein Kontrolleur mein Aussehen mit dem von mir am Telefon beschriebenen Aussehen überprüft. Und mir dann ein Bußgeldbescheid übergibt.

Augenfarbe:  falsche Angabe 100€
Haarfarbe:    falsche Angabe 80€
Größe:         falsche Angabe 80€
Gewicht:       falsche Angabe 50€               pro Kilo: 10€


Das kann ich jetzt ewig so weiterspinnen ......... und es ändert doch nichts an dieser recht lästigen Affäre.




Montag, Oktober 22, 2012

Selbstgespräche

An was oder wen Leute während der Masturbation denken, darüber gibt es genug Studien. Aber was redet oder quatscht man den so, wenn man es sich selbst besorgt?



Kunde: „Ich führe Selbstgespräche wenn ich's mir selbst besorge. Du tust das auch, oder?“

Ich: „Wie meinst du das? Selbstgespräche? Gib mir ein Beispiel.“

Kunde: „Nein, lieber nicht. Dann lachst du über mich. ich glaube nicht, dass andere das auch tun.“

Ich: „Blödsinn! Es gibt viel verrücktere Dinge als das. Erzähl doch mal!“

Kunde: „Wenn ich mir einen runterhole, stell ich mir vor, wie ich es einer Frau oder gleich mehreren besorge. Ich sag dann halt so Sache wie: "Ich besorgs dir jetzt so richtig, du Flittchen!". Und dann verstell ich halt meine Stimme und stell mir vor, wie die Frau mir antwortet :"Oh ja, gibs mir du Stecher!". Das macht mich so was von geil.“

Ich: „Warum auch nicht? Jeder hat einen kleinen Spleen. Ich finde das soweit völlig in Ordnung.“

Meine Aussage hat dann eine kleine Lawine losgetreten.

Kunde: „Weisst du, meine Frauen können auch andere Sprachen. Da gibts dann die kleine lustige versaute Französin. Den Akzent kann ich fast am besten. Ich hab mich sogar schon mal dabei gefilmt, als ich meine stramme Russin gevögelt habe. Wenn ich mir heute das Video anschaue, die Augen schließe und höre wie sich meine verstellte Stimme auf russisch anhört, das ist einfach nur klasse. Jemand der sich das anhört, denkt, ich hätte wirklich eine Russin gefickt!“

Das ist doch wirklich soweit in Ordnung,oder? ODER?



Mittwoch, Oktober 03, 2012

Orgasmischer Küchendienst



Nach dem Orgasmus fängt ein Kunde herzhaft mit lachen an. Er ist einer meiner Bürohengste, die mich in der Mittagspause aus ihrem Büro anrufen.


Kunde: „Wenn du mich jetzt sehen würdest!"

Ich: „Weshalb?“

Kunde: „Ich hab mir aus unserer Büroküche 3 Küchentücher geholt und auf meinem Hemd und meiner Hose drapiert, damit ich mir keine verdächtigen Spritzer auf meine schwarze Anzugshose hole.“

Ich: „Gute Idee. Und die nimmst du dann mit nach Hause zum reinigen oder wie?“

Kunde: „Nein, die leg ich wieder zurück!“

Ich: „NEIN! Das ist nicht dein Ernst! Das ist doch widerlich!“

Kunde: „Weshalb? Da ist nichts dran. Ich spritz in ein Taschentuch und es ist nur zur Sicherheit. Wenn ich es nicht tun würde, täte ich mich wie immer einsauen.“

Ich finde die Idee trotzdem nicht ganz sauber. Eher widerlich. Obwohl wir nicht wissen, was wir tagtäglich in den Händen halten, wäre es mir lieber, er würde die Tücher als benutzt mit nach Hause nehmen oder sonstwie entsorgen.

Da kriegt der Satz: "Die Milch im Kaffee ist nicht mehr gut. Da sind so komische Fäden zu sehen ....." eine ganz andere Bedeutung. Vielleicht wurde der Kaffeebecher ja mit einem nicht so sauberen Küchentuch abgewischt.






Mittwoch, September 26, 2012

Asche auf mein Haupt




Folgende Nachricht flatterte mir per Mail entgegen:


Hallöle! Irgendwie ist mein Blog bei einem Ranking von deinem Blog reingerutscht, ich weiss nicht wie aber egal. Würd mich freuen wenn der dort nicht mehr aufzufinden wäre: Herzlichen Dank^^ 

Oh mein Gott! Wie konnte das geschehen? Es ist eine Games Review Seite und meine Leser sollen sich doch bitte nicht dahin verirren. Ich habe dem jungen Mann erklärt, dass Google und alle wichtigen Rankingseiten leider nicht unter meiner Obhut stehen, ich aber meinen Anwalt jetzt einschalten werde da ich das auch nicht so hinnehmen kann. Telefonsexleser und spielen? Undenkbar! Wo kommen wir denn da hin?

Gut dass mich der Besitzer der Website darauf aufmerksam gemacht hat. Wer von meinen Lesern noch solche Probleme hat, kann sich sehr gerne mit mir in Verbindung setzen.

Ps: Eben bei Facebook dem jungen Mann  sein Profil aufgerufen.
      1. Facebook-Konto sperrangelweit auf
      2. Hat einen Hochschulabschluss in der Waldorfschule













 

Montag, September 17, 2012

Brünett oder blond?






Kunde: „Kannst du mir eine Brünette empfehlen?“

Ich: „Für was? Telefonsex?“

Kunde: „Ja.“

Ich: „Stell dir vor, ich wäre brünett.“

Kunde: „Nein, komm mir nicht mit der Nummer!“

Ich: „Wo liegt das Problem? Hast du keine Fantasie?“

Kunde: „Das hat doch nichts mit Fantasie zu tun. Wenn ich eine Brünette will, soll sie auch brünett sein. Ich finde ihr solltet alle mit Foto inserieren. Oder wenigstens eine Beschreibung in der Anzeige hinzufügen.“

Ich:  „Und du bist dir dann sicher, dass die Bilder oder die Beschreibung der Wahrheit entspricht? Ist es nicht egal ob die Frau am Telefon dir etwas vorlügt oder nicht? Wenn du dir Porno's anschaust, ist es dir da wichtig ob die Frau "ja ja" oder "oui oui" schreit?“

Kunde: „Ja, das ist es in der Tat. Ich muss mich an deiner Beschreibung ergötzen können. Ihr solltet ein Heftchen herrausgeben, mir Fotos und einer kompletten Beschreibung. Und euren Vorlieben.“

Ich : “Aber sicher doch! Telefonsexanbieterinnen aus dem Katalog, was? Hey, es ist Telefonsex, ohne jeglichen Körperkontakt. Soll ich dir mal ganz kurz deine Träume zerstören?“

Kunde: „Wie denn?“

Ich: „Weisst du wieviele Frauen mehrere Nummern haben und unter jeder Nummer ein anderes Profil? Die Frau, die du vielleicht als rothaarige Cheyenne kennst, ist auch die blonde Samira und ebenfalls die schwarzhaarige Tania.Und es gibt sogar welche, die eine zweite Nummer haben, nur um dir deine Zukunft aus den Karten zu lesen.“

Kunde: „Erzähl mir keinen Stuss! Du lügst! Für wie bescheuert haltet ihr uns? Ich für meinen Teil würde das doch sofort merken. Ich habe ein Gehör für Stimmen!“

Er hat ein Gehör für Stimmen. Unserer kleiner Disput ging noch etwa 5 Minuten lang. Ich habe seine Nummer gespeichert. Unter dem Namen "Gehörloser". Wenn er nochmal anruft, werde ich ihm eine Lehre erteilen. Anderer Name, anderes Aussehen UND andere Stimme.







Montag, August 27, 2012

Im Regen backen und die Doggystellung halten

Manchmal komme ich mir vor, als würde ich in einem Film mitspielen. Allerdings in einem mit sehr schlechtem Drehbuch.

Seit 2 Minuten sind der Kunde und ich am rummachen. Wir sind beim Vorspiel, von kleinen Fingereien, bis hin zum Oralsex ist alles dabei.
Er stöhnt und keift, ich stöhne auch. Ohne zu keifen.
Dann plötzlich, wie aus der Pistole geschossen, dieser Satz:

Kunde: „Regnet es auch bei dir?“

Ich: „Bitte was?“

Kunde: „Na ob es bei dir auch gerade regnet?“

Ich: „Ich glaube schon, weshalb?“

Kunde: „Ist mir gerade so aufgefallen. Nun komm Kleines, saug schön weiter!“

Die nächsten Minuten war er wieder komplett auf Sex gepolt.
Bis plötzlich, während der Doggystellung:

Kunde: „Du backst bestimmt auch sehr gerne, oder?“

Ich: „Was??????“

Kunde: „Naja, backen halt. Kuchen, Torten, Kekse und so?“

Ich: „Ehrlich jetzt. Während dem Sex stellst du solche Fragen? Wie kommst du darauf? Machst du das auch im realen Leben?“

Kunde: „Ja sicher, das lockert doch auf, findest du nicht?“

Sicherlich nicht. Ich bin der Meinung dass man während dem Sex nicht unbedingt an andere Sachen denken soll oder gar kann. Da sollte man sich doch einfach gehen lassen. Den Partner mit Smalltalk oder höflichen Fragen kurz vor dem Orgasmus zu dröhnen? Ihr dürft es gerne ausprobieren und mir von euren Gesprächen mit dem Partner berichten. Was er so fragt oder antwortet, während ihr probiert fester und tiefer auf ihm zu reiten.



Mittwoch, August 15, 2012

Gegen die Wand



Ich bin unkompliziert. Und das aus dem Mund eines Mannes.

Kunde: „Du bist so unkompliziert!“ 

Ich: „Ach ja? Wie kommst du zu dieser Aussage?“

Kunde: „Ich bin jetzt seit 19 Jahren verheiratet. Und der Sex mit meiner Frau ist kompliziert. Der Raum muss ideal beleuchtet sein. Und ein Vorspiel von mindestens einer halben Stunde. Erst dann kommen wir zur Sache.“

Ich: „Wo liegt da das Problem?“

Kunde: „Ich will manchmal einfach nur schnellen hemmungslosen Sex haben. Einfach drauf und los. Ohne diese ganze Verführungsnummer und dem Vorspiel. Das raubt mir den letzten Nerv. Muss auch nicht immer sein, nur manchmal. Aber das geht nicht. Wie gerne würde ich meine Frau mitten am Tag einfach hochheben, gegen die Wand drücken und ihr es besorgen. Aber dann kann ich bestimmt meine Koffer packen.“

Ich: „Ja, das ist echt schade. War das denn von Anfang an so? Als ihr noch nicht verheiratet wart?“

Kunde: „Im nachhinein fällt mir tatsächlich auf, dass es schon immer so war. Wahrscheinlich habe ich immer gehofft oder geglaubt dass es sich ändert oder nur eine Frage der Zeit ist. Aber jetzt ist es schon zu spät.“

Zu spät ist es nie. Aber es wird schwer sein für ihn, seine Frau zu einem gelegentlichen Quickie zu überreden. Er hat wahrscheinlich aufgegeben und ruft mich stattdessen an. Einfach mal auf die schnelle zwischendurch eine Nummer schieben.

Ich: „Aber zu einer Prostituierten gehst du nicht, oder?“

Kunde: „Nein, das habe ich auch nicht vor. Ich habe ja so schon ein schlechtes Gewissen weil ich dich anrufe. Das genügt mir. Und es würde sowieso zu viel kosten für die paar Minuten Spass. Faul bin ich auch noch, ich muss mir dann ja eine suchen und erst mal dahinfahren.“

Hoffentlich bleibt er dabei.





Montag, Juli 30, 2012

Orangenhaut erst ab Ende 50

Kunde: „Wie alt bist du?“ 

Ich: „Ende 20.“

Kunde: „Mh, mir nicht alt genug.“ 

Ich: „Was soll ich dir denn antworten? Was willst du hören?“

Kunde: „Nun ja, Ende 50 wär nicht schlecht. Obwohl, nimm das jetzt nicht persönlich, ich weiss es ist wohl noch früh, aber du hörst dich verdammt älter an als Ende 20!“

 Ich: „Ach ja!? Und wenn ich dir jetzt einfach sage, dass ich Mitte 50 bin, bist du dann zufrieden?“

Verdammt älter. Ich glaube es nicht. Diese kleine Dreckssau!

Kunde: „Ja, aber du hast mir ja wohl gesagt, dass du Ende 20 bist. Auch wenn du wesentlich älter klingst hat sich das jetzt in meinem Kopf festgesetzt und ich kann mir Sex einfach nicht mit dir vorstellen. Es sei denn ....“ 

Ich : „Es sei was?“

Kunde : „Du beschreibst mir wie deine Brüste nicht mehr ganz taufrisch und stramm sind, erste Orangenhaut auf deinen Beinen zu sehen ist und auch sonst der Rest deines Körpers nachlässt:“

Orangenhaut erst ab Ende 50. Dieser Mann lebt in einer komplett anderen Welt als wir Frauen. Ich finde das Gespräch schon wieder so widerlich, bin aber zu fasziniert um aufzulegen.

Ich: „Oja, mit Orangenhaut kann ich dir behilflich sein. Meine Brust fällt definitiv der Erdanziehungskraft zum Opfer und ich brauche tatsächlich mehr als 1 Minute um morgens aus dem Bett zu krabbeln. Natürlich auf allen Vieren, ehe ich mich in einer aufrechten Position befinde. Ist es dir so angenehm?“

Kunde: „Nein, nicht wirklich. Jetzt fühle ich mich doch verarscht von dir!“

Gut so. Auch ich bin morgens um 7 Uhr nicht zum scherzen aufgelegt. Seine Morgenlatte darf er mit Freude am Montagmorgen mit zur Arbeit nehmen oder sich an fünfzigjährigen Frauen im kurzen Mini in der Straßenbahn ergötzen.

Ich und meine Orangenhaut bleiben noch im Bett liegen und warten auf den nächsten Kunden, der die etwas müde wirkende Stimme zu schätzen vermag. Und die Hängetitten natürlich auch.






Montag, Juli 09, 2012

Verbesserungsvorschläge

Organisation ist das A und O. Und ich scheine recht unorganisiert zu sein.

Anmerkung: Der Kunde ruft nicht zum ersten Mal an. Aber jedesmal hat er Verbesserungsvorschläge und immer etwas zu meckern.

Kunde: „Also wird die Abrechnung dieses Gesprächs schon wieder auf meiner Telefonrechnung aufgeführt?“

Ich: „Nun, ich glaube kaum, dass die zuständige Stelle (in diesem Fall die Post), sich von letzter Woche bis heute ein neues Rechnungsystem hat einfallen lassen.“

Kunde: „ Ich finde es trotzdem eine Sauerei dass DU noch nichts dagegen unternommen hast. Du weisst ganz genau, dass ich dieses dumme überflüssige Stück Papier (in Fachkreisen auch unter dem Namen "Telefonrechnung" bekannt) wieder vor meiner Frau abfangen muss. Da muss ich wieder an die äußersten Grenzen gehen. Mir eventuell sogar einen Urlaubstag beantragen.“

Ich: „Und was soll ich deiner Meinung unternehmen?“

Kunde: „Na ruf dort an und beschwer dich! Schreib einen Brief oder eine Mail! Deine Kunden sollten sich nicht mit solch einem Mist herumschlagen. Es würden dir wesentlich mehr Männer anrufen, wenn sie nicht Monat für Monat, in Angst und Schrecken an die nächste Telefonabrechnung denken müssten.“

Ich: „Servicenummern erscheinen nunmal auf der Abrechnung, dagegen komme auch ich nicht an!“

Kunde: „Aber du kannst wesentlich mehr Kunden haben, überleg doch mal!“

Ich: „Ich habe genügend Kunden.“

Kunde: „Nein,hast du nicht! Ich komme IMMER durch, bei dir ist nie besetzt. Also hast du auf keinen Fall genügend Kunden.“

Während er mir mit seinem Gemeckers auf den sprichwörtlichen "Sack" geht, ertönt bei mir 3x "anklopfen" in der Leitung. 3 weitere Kunden probieren durchzukommen. Ich drücke einen nach dem anderen weg, ohne dass bei ihnen das "Besetztzeichen" ertönt. Und genau so erfährt es ihm immer wieder, ohne dass er merkt dass ich gerade dabei bin, den Konkurrenten zu verführen.
Aber nein, bei mir ruft ja keiner an. Nie. Nur er.

Hier noch ein kleiner, persönlicher Insidertipp für  Liebhaber von Erotik, Lust und Leidenschaft







Mittwoch, Juli 04, 2012

Prominent!

Das Wetter ist Terrassentauglich und so sitze auch ich gerne abends, nach der Arbeit, draußen bei einer Kneipe. Und treffe natürlich den einen oder anderen Bekannten. Ich will kurz anmerken, dass dieser Bekannte nichts von meiner Nebentätigkeit weiss und auch seine Begleitung weiss nichts davon.
Da wir Tisch an Tisch sitzen, wird jenes und dieses gequatscht und irgendwann fällt der Begriff "Sommerlektüre".
Nachdem wir einige Titel und Autorennamen ausgetauscht haben, meldet sich seine Begleitung zu Wort.

Sie: „Kennt ihr das Buch von dieser Telefonsexanbieterin? Die hier im Land wohnt.“

ER: „Nein, noch nichts davon gehört.“

Ich: „Ja, ich hab irgendwas in der Presse aufgeschnappt.„

Sie: „Ja, stellt euch vor, ich kenne die ganz gut. Gehört zu meinem engen Freundeskreis.“

Er: „Ach nee! Du musst mir die dann mal vorstellen.“

Ich :„Wow, klasse! Nen Promi im Freundeskreis! Wie ist die denn so?“

Sie: „Die ist voll cool. Richtig nett. Nicht jeder in unserem Freundeskreis weiss von ihrem Job. Mich hat sie aber sofort eingeweiht. Wenn ich bei ihr zu Besuch bin, lässt sie mich sogar bei den Gesprächen mit den Typen zuhören.“

Ich: „Super! Dann stehst du ihr aber sehr nahe. Ist die schon älter oder noch jünger?“

Hey, ich habe jetzt die Gelegenheit mehr über mich zu erfahren. Zum Beispiel mein Alter.

Sie: „Die ist Mitte 20. Mehr will ich euch nicht verraten. Sie vertraut mir doch sehr und ich kann ja jetzt hier schlecht alles über sie erzählen.“

Ich: „Also wenn ich mir das Buch jetzt kaufe und dir gebe, könntest du dann ein Autogramm für mich besorgen?“
Sie: „Aber klar doch, kein Problem! Sogar mit Signierung wenn du willst!“

Ach ist das toll! Ich kriege also demnächst ein Autogramm in eines meiner Bücher.
Von mir selbst. Leider haben beide sich kurz darauf verabschiedet. Sie, mit dem Versprechen, sobald ich mein Buch gekauft habe, das Autogramm zu besorgen.
Ich wohne übrigens in einem netten Penthouse mit Blick über die Hauptstadt. Telefonsex und Bücher schreiben lohnt sich anscheinend.





Montag, Juli 02, 2012

Komplimente-Hotline

Gestern Abend hat mich ein Bekannter über Twitter angeschrieben und gemeint, er hätte sich die Preise hier im Land, für die Anschliessung einer Servicenummer mal ernsthaft angesehen.

Ich: „Nun ja, Telefonsex kommt aber kaum in Frage, das klappt hier nicht. Frauen rufen nicht auf solchen Hotlines an.Wie wärs mit "Witze erzählen", oder halt die Lottozahlen verkünden?"

Er: „Witze sind nicht gerade mein Fachgebiet und Horoskope/Wahrsagen ist doch wohl der grösste Beschiss und das nenne ich nicht unbedingt Service!"

Ich: „Ach so? Dann ist meine Nummer auch keine Servicenummer,oder? Ich bescheisse ja eigentlich auch.“

Er: „Doch doch, du hilfst ihnen ein bisschen Freude und gute Laune in ihren Alltag zu bringen. Kann man doch so beschreiben, oder?“

Ich: „Oh, danke für die Blumen! Das hast du jetzt aber nett beschrieben!“

Er: „Vielleicht sollte ich eine Komplimente-Hotline aufmachen?"  
BINGO!
Am besten mit Cam.

Frau ruft an. In Selbstmitleid verfallen.

Frau: „Keiner liebt mich mehr! Ich bin zu dick und obendrein auch noch hässlich! Mein Mann schaut ständig den Jüngeren hinterher!“

Er: „Sag mal, warst du beim Friseur? Deine Haare sehen heute wundervoll aus! Und dieser Farbton erst! Herrlich!“

Frau: „Nein, war ich eigentlich nicht. Aber das ist ja so was von lieb dass du das sagst. Ich habe eine neue Crémespülung ausprobiert. Die wirkt also. Klasse! Und ich habe neue Schuhe gekauft.“

Er: „Nein! Zeig mal!“

Frauen die sich ihre Komplimente bei einem anderen Mann abholen. Der sie versteht und zuhört. Vielleicht stundenlang. Würden Frauen anrufen? Wieso nicht, wenn tausende bei dummen Gewinnspielen im Ferseher mitmachen, wo idiotische A-und B Antworten zum Besten gegeben werden. Und Frauen quatschen gerne und lange. Und nicht jede hat diese berühmte "beste Freundin".
Ich spinn diese Idee jetzt einfach mal weiter. Und wer weiss? Mein Bekannter von Twitter vielleicht auch .......



Dienstag, Juni 26, 2012

Tipps fürs richtige Telefonsexeln Teil 3

Und schon sind wir beim 5. Tipp:

5. Versetzen Sie Ihren Gesprächspartner geistig in eine lustige Situation. Stellen Sie sich vor er oder sie stände im Schlafanzug oder in Badeklamotten vor Ihnen. Dadurch stärken Sie Ihre Position und behalten Ihren Kurs bei, ohne sich einschüchtern zu lassen.

Kopfbilder bleiben nicht aus. Nicht in diesem Job. Wenn der Mann an der Strippe alt, heiser und zeitweise hustend zur Sache geht und sich auch so anhört, ist es klar für mich, dass er graues Haar hat, Falten und Furchen durchziehen sein Gesicht und er hält in der einen Hand seinen Schwanz, während sein Blick unentwegt an einer Zigarette klebt, die auf dem Tisch neben ihm im Aschenbecher liegt.

Schlafanzug oder Badeklamotten? Ihr dürft lachen, ich stell mir die Männer immer voll bekleidet vor und nur der Schlitz an der Hose steht offen, das beste Stück schaut heraus. Und immer sitzend, nie liegend. Es sei denn, der Kunde sagt am Telefon dass er gerade nackt ist, da schaltet mein Kopf um. Dann sehe ich irgendeinen nackten Mann zu hause rumhüpfen. Einen geilen knackigen jungen Mann natürlich. Fertig.

Wenn sie mir erzählen, dass sie die Strapse, Strumpfhosen, BH's ihrer Frauen tragen, muss ich das Gehirn auf "off" schalten. Ich wills mir einfach nicht vorstellen und komm meistens nicht drum herum.  Also werden die Herren mit kleinen unfeinen Fragen bombardiert:

"Zwickt die Strumpfhose nicht zu sehr im Schritt?"
"Wenn du mit der Hand über die Strumpfhose fährst, kannst du dann dein Beinhaare kraulen? Sprießen die durch?"
"Wieviele hast du beim anziehen schon durch eine Laufmasche kaputt gemacht?"
"Ist es leichter, den BH an sich selbst zu öffnen oder an einer Frau ?"

Meine Position behalten und den Kurs beibehalten ohne mich einschüchtern zu lassen?

Das war vielleicht am Anfang hart, Männer abzuweisen. Solche die es für sehr wichtig empfunden haben, mich unbedingt zu treffen. Nicht, weil ich insgeheim wollte, nein, mitnichten! Ich war zu gehemmt, zu nett und stammelte immer irgendwas mit "Ich weiss nicht so recht", nur um niemanden zu verletzten. Dem Kunden wirft man die Wahrheit nicht unbedingt einfach so in die Fresse.

"Na hör mal, ich will dich Drecksschwein, der will dass ich ihm mit dem Finger im Arsch rumwühle und danach genüsslich ablecke, bestimmt nicht im richtigen Leben treffen! Weder auf einen Kaffee, noch auf ein Abendessen. Niemals!"

Noch nicht mal für ein paar Tausender. Also war ich früher nett und lieb am Telefon und wollte nur ab wimmeln. Heute ist es ein rigoroses und bestimmtes  "NEIN, mach ich nicht, basta, fertig!"

Da kann er betteln soviel er will, drohen mit dem kleinen Schwanz und auch sonstiges Fluchen bringen mich nicht um meine Position.  





Montag, Juni 25, 2012

Tipps fürs richtige Telefonsexeln Teil 2

So, dann machen wir mal weiter.

3. Versichern Sie sich, dass Sie mit dem richtigen Gesprächspartner verbunden sind. Fragen Sie, ob er oder sie für Ihr Anliegen zuständig ist. Schreiben Sie den Namen der Person auf. Haben Sie diesen am Anfang nicht verstanden, so fragen Sie am Ende des Telefonats noch einmal nach.

Ja, der Kunde sollte schon wissen, wohin er angerufen hat und wen er an der Strippe hat. Natürlich gibt es Kunden, die das Spiel "Ich habe mich verwählt" spielen. Und solche, die mich verwechseln. 
Ich gebs zu, ich hab auch schon Kunden verwechselt. Ihre Vorlieben ein kleines bisschen durcheinander geschmissen.

Den Namen der Person aufschreiben. Ja, ich speicher Kundennamen samt Nummer in mein Telefon ein. Einige Kunden lieben es mit Namen begrüßt oder angesprochen zu werden.

4. Machen Sie sich während des Telefonats Notizen. Diese können Sie nach dem Telefonat in aller Ruhe nochmals durchsehen.

Notizen mache ich nicht wirklich. Versuche aber, die Vorlieben mit dem Namen in Verbindung zu bringen.
Klappt auch Größtenteils. Wenn nicht, frage ich beim Kunden nach.

Ich: „Nicht wahr mein Schatz, du liebst meine weiche glattrasierte Muschi?"

Kunde. „Ein wenig Haar daran gefällt mir auch sehr gut.“

Also denke ich mir, dass der Kunde auch bei sich selbst nicht alles schön rasiert hat.

Ich: „Oh ja, und ich liebe deine Schambehaarung auch!“

Kunde: „Ich habe keine Schambehaarung, ich rasiere mich immer.“

Kann schon mal in die Hose gehen, dieses Denken. 

Notizen nach dem Telefonanruf durchsehen? Eher kaum. So nach dem Prinzip: Fertig, der Nächste bitte!

Morgen dann die Nummer 5. Süss-sauer.


Freitag, Juni 22, 2012

Tipps fürs richtige Telefonsexeln

Seit über 10 Jahren übe ich diesen Nebenjob schon aus. Und schicke mich jetzt mal selbst in einen Lehrgang. So ganz nach dem Motto : Tipps für richtiges telefonieren.

Die Ratschläge auf dieser  Seite werde ich mal grob zusammen fassen.

1. Bereiten Sie sich auf das Telefonat vor. Notieren Sie vor dem Anruf alle Fragen, die Sie stellen möchten. Auf diese Art vergessen Sie in der Aufregung nichts.

Nun gut, dieser Tipp ist an den Anrufer gerichtet. Trotzdem bereite auch ich mich immer auf meine Anrufe vor. Wenn das Telefon klingelt und der Name eines bekannten Kunden aufblitzt, ziehe ich mich mental vor dem Abheben , genau für diesen Kunden an. Ist es Frank, der auf blütenweiße Unterwäsche steht, sehe ich mich natürlich vor meinem inneren Auge, in schneeweißem String und BH.

Jetzt zu den Fragen. Bei einem Neukunden werde ich mir selbstverständlich notieren, welche Vorlieben er hat und mit welchen Gegenfragen ich ihn länger in der Leitung halten kann. Der Erkennungwert beim zweiten  Anruf eines Neukunden  ist Gold wert.


- Ach, sie kennt mich noch vom letzten Mal.
- Auch wenn es nur 2 Minuten gedauert hat, so schlecht kann ich beim letzten Mal nicht gewesen sein, wenn sie sich jetzt noch an mich erinnert. (oder gerade deswegen?)

Meine Fragen:
Name?
Aus welchem Teil Luxemburgs kommst du? Auch wenn das Land klein ist, hat jeder größere Ort, irgendeinen Nachrichtenwert über den man mit dem Kunden reden kann, wenn er nach dem kommen noch reden will. "Ach, du kommst aus XXX, war da nicht letztens diese schlimme Einbruchserie von der in den Nachrichten im Radio erzählt wurde?". Und schon kann man sich auf mindestens 5 weitere Minuten Geplänkel freuen.
Was hast du denn an?
Steht dein Prachtstück schon, oder sollen wir es bearbeiten?
Nach dem Aussehen der Kunden frage ich nicht. Nicht, weils mich überhaupt nicht interessiert, sondern weil sie sich unwohl dabei fühlen. Mehrere Versuche scheiterten und so unterlasse ich die Frage einfach. Wichtig ist nur, was ich trage. Ihre Fantasie soll gestillt werden, nicht meine.
Mehr Fragen werden selten von meiner Seite gestellt, wenn der Kunde mal im Erzählmodus ist, erfahre ich fast alles. Von dem Namen der Ehefrau über das Alter der Kinder, das Kastrationsdatum des Hundes, bis zur Farbe des Autos. 

Aufregung am Telefon? Eigentlich nie. Zumindest von meiner Seite nicht. Oder doch. Siehe unten bei : Wohnzimmer.


2. Führen Sie das Gespräch an einem ruhigen Ort. Geben Sie anderen Familienmitgliedern oder Arbeitskollegen Bescheid, dass Sie nicht gestört werden möchten. So vermeiden Sie Unterbrechungen und Unruhe während des Gesprächs.

Meine ganze Wohnung ist ein einziger ruhiger Ort.

Badezimmer : Der Trockner oder die Waschmaschine läuft. Der Nachbar über mir betätigt gerade die Klospülung oder duscht.

Küche : Eigentlich sehr ruhig. Da ich aber keine Spülmaschine besitze, kommt es in der Tat mal vor, dass ich das herumgeplansche mit den Händen im Wasser als "Ich liege gerade in der Badewanne und besorge es mir mit der Duschbrause" verkaufe.

Wohnzimmer: Ach ja, der Platz wo die rote Samtcouch steht. Das Eisbärenfell auf dem Boden drapiert liegt, der Kamin auch bei 30 Grad Außentemperatur knistert, auf dem Couchtisch die Sektperlen in dem Champagnerglas monoton aufsteigen.
Realität: das Sofa ist dunkelgrau (hat aber mindestens 10 Kissen) und der Fernseher ist meistens zu laut. Und wenn das Telefon klingelt ist das Chaos perfekt, Kissen die durch das Wohnzimmer fliegen auf der Suche nach der Fernbedienung, um dieses kleine niedliche Mute-Knöpfchen zu drücken. Es kommt vor, dass der Kunde genau in dem Moment auflegt, wenn ich endlich die Fernbedienung gefunden habe. Teppiche sind vorhanden aber außer dem Heizkörper kann ich dem Kunden keine andere Wärmequelle bieten.

Schlafzimmer: Schwarze Satinbettwäsche liegt auf einem Himmelbett und rundherum ein ganzes Sortiment an nur erdenklichem Sexspielzeug. Der Kleiderschrank beherbergt Spitzenunterwäsche in allen Farben. Stiefel, Pumps und nicht zu vergessen mehrere Peitschen.
Leise erotische , leicht orientalisch angehauchte Musik erklingt im Hintergrund.

Realität: Das Schlafzimmer grenzt an eine Hauptstrasse, Autolärm erklingt zu fast jeder Tageszeit bei offenem Fenster. Die Bettwäsche leuchtet momentan hellgrau, und im Schrank  ist nichts für an zuziehen. Wie im Kleiderschrank einer jeden Frau.


Soweit zu 1+2.
Morgen wage ich mich an die nächsten beiden Tipps. Oder übermorgen.








Samstag, Juni 16, 2012

Sexwunschtraum mit Rückruf

Kunde: „Weisst du, was mein absoluter Traum wäre?“

Ich: „Wie? Hast du denn nur einen?“

 Kunde: „Nein, ich meine Sexwunschtraum.“ 

Ich: „Da hast du auch nur einen?“

So langsam aber sicher, werde ich die Königin in der Zeitgewinnung und im Gegenfragen stellen.

Kunde: „Naaaahein, auch hier habe ich mehrere. Aber lass mich dir doch mal meinen Lieblingswunsch erzählen!“

Ich: „Na gut, mach mal.“

Kunde: „Nachts aufwachen, weil eine Frau meinen Schwanz im Mund hat!“

Dieser Kunde, reiht sich damit nicht in Gefolgschaft von den anderen 90% meiner Kunden ein, die so etwas alltäglich erleben. Und auch noch mit wechselnden Frauen. Mindestens 3 verschiedene pro Woche. Gibt es tatsächlich noch Männer, die nicht in diesen Genuss gekommen sind?“

Ich: „Ah ja. Das scheint mir schon ein recht gewagter und schwer durchführbarer Traum zu sein. Also ihn in die Realität umzusetzen ... und so.....“

Kunde: „Aber ich hab da eine Idee. Also eher einen Wunsch. Könntest du mich nicht mal nachts anrufen, aufwecken und mir sagen wie du ihn im Mund hast?“

Ich: „Mein Schatz, hör mal, du weisst doch dass ich niemanden anrufe. Und auch niemanden zurückrufe. Man(n) ruft mich an. Die Tankstelle liefert dir ja auch keinen Benzin, sondern du musst dahin. So ist das auch hier mit mir.“

Kunde: „Aber ich habe doch nur diesen einen Wunsch! Könntest du da nicht mal ein Auge zudrücken? Bitte!“

Nein ist nein. Ich kenne die Tricks der Männer. Ne Ausnahme hier, ne Ausnahme da. Nur einmal. Bitte. Nein, mach ich nicht. Ich habe zwar eine Ausnahme, das fällt aber in die Kategorie "Freundschaft". Und die pflege ich nur mit einem Kunden. Alle anderen haben Pech. Seit Jahren schon, lasse ich nur noch Hinweise auf dem Anrufbeantworter laufen, während meine Abwesenheit. Am Anfang häuften sich die Männerstimmen darauf, die mir ihre Nummer zum Rückruf hinterließen. Nun hören sie nur noch die Uhrzeit, ab wann ich zu erreichen bin.





Donnerstag, Juni 07, 2012

Sexüberflutung im Internet

Gestern Abend war ich telefonischer Gast in der Sendung  Rundshow.
Durch folgenden Blogeintrag ist eine Redakteurin auf mich aufmerksam geworden.
Das Thema der Sendung "Die Liebe ist tot":
 Die Liebe ist ein seltsames Spiel, im Zeitalter des Netzes womöglich noch mehr. Das ganze Netz ist voll mit ihr und man müsste sich eigentlich nur ein kleines bisschen umsehen, um alles zu finden, was man schon immer wollte. Ein Paradies oder doch die emotionale Vorhölle?
Meiner Meinung nach gibt es einfach eine Sexüberflutung im Netz. Nichts (größtenteils) wird kontrolliert, fast alles ist für jeden rund um die Uhr zugänglich. Liebe kann vielleicht auf  Online-Dating Seiten gefunden werden, schnell wird aber auch klar, dass man mehr als sonst ersetzbar ist.
Billige Filmchen, wie auch Hardcore Filme werden mit einem Klick zum Vorschein gebracht, wo man noch vor Jahren das Haus verlassen musste, um sich einen Film in der Videothek aus zu leihen. Die Schamgrenze ist gesunken, außergewöhnliche Sexpraktiken sowie Fetische werden als "normal" eingestuft.

Im Netz findet man Gleichgesinnte, direkt in hundertfacher Ausführung, die demselben Fetisch frönen und der Verdacht liegt nahe, dass wenn so viele Menschen dieselben Vorlieben haben, es doch wohl weder krank noch besorgniserregend sein kann. Und im Extremfall funktioniert das Sozialleben nicht mehr.
Man kann sich hinter dem Bildschirm verstecken, sich mit einer erfundenen Identität schmücken. Reihenweise selbsternannte Profies versorgen einen mit Tests und Tips, wie man sein Sexleben wieder auffrischen kann (auch wenn alles in bester Ordnung erscheint) und geben Ratschläge wie man am besten rausfindet ob der Partner fremdgeht. Wer kennt das nicht, zu hause im Bett, zuerst das Vorspiel, dann Oralsex, das Ficken und zum Schluss der Samenerguss im Frauenmund?
 Wer hat's erfunden?
Genau, die Sexfilmindustrie. In der Reihenfolge und in sonst keiner soll der Geschlechtsverkehr bei jedem praktiziert werden. Und wenn die Frau nun den Oralsex nicht ausführen will, sich ekelt und eben anfängt mit würgen? In den Filmen ist das aber so, also wird's auch gemacht, fertig.

Filme mit verhängnisvollen Titeln wie "Inzest" haben nach wie vor eine große Fangemeinde. Der Vater mit der Tochter, die Mutter mit dem Sohn. Durch solche Filme wird dem vielleicht leichtsinnigen Zuschauer mitgeteilt, dass es doch "normal" sei, die Hand an die eigene Tochter anzulegen. Du und ich, wir wissen vielleicht, dass man genau hier und jetzt die Grenze ziehen sollte, und auch wenn es fast keine Videotheken mehr gibt, im Internet sind sie alle zu finden, diese kleinen schmutzigen Filme.

Die Scham, vor der Verkäuferin im Laden mit einem Heftchen oder einem Film in der Hand, von oben bis unten gemustert zu werden, ist verloren gegangen. Zuhause, gemütlich im Sessel, Laptop auf dem Schoss, kann man hunderten von Frauen oder Männern beim Gang Bang zuschauen, Realitätverloren und nächtelang im Internet irrend. Der Mensch ist als Ware im Internet verkommen und einen Film über ein Paar das "Nein" zu außergewöhnlichen Sexpraktiken sagt, wird wohl nirgends zu downloaden sein. Man ist über diese Sexüberflutung aus dem Internet nicht mehr der Architekt seines eigenen Lebens. Man lässt sein Leben von anderen aufbauen um kurz darauf per Mail aufgefordert zu werden, an einer Umfrage teil zu nehmen, in der man erfahren kann, was bisher alles schiefgelaufen ist.

In jedem von uns steckt ein kleiner verborgener Voyeur. Aber durch das Internet wird dieser Name wohl in Vergessenheit geraten. Wenn man alles so offen und freizügig auf dem Bildschirm sehen kann, ist es dann nicht einfach "nicht verboten"? Zugänglich für aberMillionen von Menschen, kleine heimlich gedrehte Sexclips.
Wie letztens in der Bahn, 5 circa 16jährige Jungs, beim Prahlen in welchen Sexpositionen sie schon welche Anzahl von Mädels erfreut haben : " Ey, die hat geschluckt, bis auf den letzten Tropfen. Wollter  mal sehen?"
Smartphone in die Mitte haltend, den Bildschirm Richtung johlende Freunde gedreht. Tage darauf, wird sich wahrscheinlich genau dieses junge Mädchen in die Welt der Internclips einreihen, minderjährig und zur Freude von gehemmten Internetusern, die das Haus nicht mehr verlassen um sich vor Schulen rumzudrücken, hoffend nicht dabei erwischt zu werden, bei dem Versuch einer 15 Jährigen auf die Beine zu starren.

Wie sagte mal ein Kunde zu mir am Telefon:

Durch meine nächtlichen Streifzüge durch's Internet, finde ich hunderte von Frauen, blinkend in kleinen Anzeigen, die genau in meinem 400 Einwohner Dorf leben. Für wie blöd und bescheuert hält dieses Internet uns eigentlich?




Freitag, Juni 01, 2012

Abtörner

Was ist der größte Abtörner beim Telefonsex?
Wenn die Ehefrau ins Zimmer hereinplatzt.
 Ist in letzter Zeit nicht mehr vorgekommen.
Und ab heute sorge ich für den größten Abtörner.
Die Bewohner der Etage über mir, haben sich zum Ziel gesetzt, ihre Wohnung bis Mitte Juli einer Komplettsanierung zu unterziehen. Leidtragende sind nicht nur die restlichen Bewohner hier im Haus, sondern vor allem meine Kunden.
Wenn über mir gehämmert, gebohrt, sämtliche Fußböden saniert und Wände eingerissen werden, sind meine Kunden kurz vorm Herzstillstand.
Da hauche ich lasziv in den Hörer, der Typ an der Strippe ist kurz vorm Abschuss und dann hört man den Presslufthammer losgehen.

Kunde: „Wow, was war das? Willst du mein Trommelfell abschlachten?“

Ich: „Sorry, tut mir echt leid. Aber hier im Mietshaus über mir, wird gerade renoviert.“

Kunde: „Eh, dann sag denen dass du deinen Beruf zu hause ausübst und sie für Ruhe sorgen müssen. Oder einfach etwas leiser sind.“

Wenn's so einfach wäre. Einfach mal hoch gehen, zu diesen netten Arbeitern und denen klar machen :
 „Hey, hört mal Jungs,ich arbeite gerade und muss es noch einigen Typen besorgen. Könnt ihr mal ne Pause einlegen? So ne Zigarettenpause halt eben? Mal ganz kurz?“
Minimale Lautstärke für Bohrmaschinen?

Kunde: „Nee Fräulein, so kann ich nicht. Ich hör ja nur das Brummen von der Bohrmaschine. Ich kann mich einfach nicht auf ihre Stimme konzentrieren. dass lassen wir mal sein. Ich rufe morgen wieder an.“

Meine Kunden konzentrieren sich? Sehr gut. Aber leider wird auch morgen noch der Hammer über mir Krach machen. Und auch ich kann mich eigentlich nicht wirklich auf die Kundschaft konzentrieren. Ich höre sie zeitweise kaum. Und wir wollen ja nicht, dass diese schlechte Kommunikation zwischen uns zu Missverständnissen führt.

Kunde: „So, das haste jetzt davon! Er ist schlaff. Das war's. Na vielen Dank! Das kriege ich auch hier zu hause! Sogar billiger.“

Ja, das habe ich jetzt davon. Alles meine Schuld. So was aber auch.
Abends ab 21 Uhr kann ich dann wieder "normale" und lärmfreie Gespräche mit den Kunden führen. In 7 Tagen werden die Herrschaften sowieso andere Prioritäten haben als mich.



Dienstag, Mai 29, 2012

Appetizer zum Blasen

Seine Stimme klingt älter. Auf jeden Fall älter als 18.

Kunde: „Also, ich bin genau 18. Nicht auflegen bitte. Ich will auch gar keinen Sex mit dir. Ich habe nur einige Fragen. Genauer gesagt, eine Frage.“

Ich:  „Ich lege nicht auf, da du älter als 18 klingst. Aber es sei darum, dann frag mich mal.“

Kunde: „Ich hab seit kurzem meine erste Freundin und ich bin auch ihr erster Freund. Sex und so hatten wir schon. Aber wir wollen nach und nach Neues ausprobieren. Jetzt eben Oralsex. Wir wollten uns ein paar Clips dazu im Internet ansehen. Und dabei haben wir uns wohl für den schlimmsten entschieden. Der war gar nicht gut. Die Frau hat gewürgt und Tränen sind ihr dabei übers Gesicht gelaufen. Ich weiss aus anderen Sexfilmchen dass Oralsex eigentlich nicht so ist, habe das aber meiner Freundin nicht erzählt. Die war so geschockt von dem Clip und hat sofort gesagt, dass sie niemals so etwas tun will. Wie kann ich sie überzeugen, dass Oralsex in der Form eigentlich nicht so ist?“

Ja, so was hab ich auch schon gesehen. Und die Darstellerin kotzt dann auch noch. Nee, echt kein schöner Anblick und schon gar kein Appetizer aufs Blasen.

Ich :„Ja, ich kenne auch solche Clips. Gar kein schöner Anblick.Aber wieso stöbert ihr nicht mal zusammen in Online Videotheken, und sucht euch zusammen einen etwas eher für Frauen geeigneten Erotikfilm aus? So was gibt es. Googel mal "Erotikfilme oder Pornos für Frauen". Ich würde sagen, das wäre eher was für deine Freundin. Rede mit ihr und sage ihr dass du niemals so etwas von ihr verlangen würdest, von dem was ihr in dem Film gesehen habt. Erzähl ihr dass du schon anderes gesehen hast.“

Kunde: „Nein, so wie die sich geekelt hat, schaut die sich bestimmt keinen weiteren Film an.“

Ich: „Ja, vielleicht ist es auch besser, wenn ihr eure Erfahrungen ohne Filme macht. Testet und erlebt alles selbst. Vielleicht nicht an einem Tag, aber sich langsam herantasten wäre nicht falsch. Ich bin wahrlich die Falsche um dir hier Tipps zu geben.“

Was erzählt man einem jungen Menschen? Sie wird noch eine ganze zeitlang diese Bilder von der würgenden Pornodarstellerin haben. Ich hoffe sie hat Freundinnen, die ein wenig mehr Erfahrung gesammelt haben und mit denen sie sich austauschen kann.

Ich gebe es zu, ich bin schlechter als das Dr: Sommer Team der Bravo. Aber dafür werde ich ja auch nicht bezahlt. Und so schlecht war meine Antwort auch nicht. Wenn ich mir das jetzt hier lange genug einrede, glaube ich das sogar.

Interview mit der SZ



Donnerstag, Mai 24, 2012

Slipverleih

Er: „Na, wie willst du's heute besorgt bekommen?“ 

Ich höre ihn ganz schlecht. Als wenn er die Hand vor den Hörer hält.

Ich: „Ich verstehe dich kaum. Kannst du ein bisschen lauter reden? Oder die Hand vom Hörer nehmen?"

Er: „Das geht nicht.“ 

Ich: „Wie das geht nicht? Du brauchst nur die Hand weg zu nehmen. Wenn ich dich nicht verstehe, kann ich mich nicht amüsieren. Und es dir auch nicht besorgen.“

Er: „Ich hab den Slip meiner Nachbarin im Gesicht liegen.“

Ich: „Ach, du hast deine Nachbarin gebumst?„

Wahrscheinlich wieder so ein verficktes geiles Wochenende. Wie bei fast all meinen Kunden.

Er: „Nein nein! Ich hab mir den Slip ausgeborgt.“

Klopf Klopf. Nachbarin macht die Tür auf. Wenn man genau hinsieht, kann man das Schild "Underwear for rent" über der Tür sehen. Das ist das neue: "Ich hab kein Zucker mehr, können sie mir vielleicht aushelfen?"

Ich: „Ach, und die leiht ihn dir so einfach aus?"

Er: „Natürlich nicht! Ich hab ihn mir aus unserem Gemeinschaftswaschraum geklaut.“

Nun gut. Und jetzt klebt er ihm im Gesicht. 

Ich: „Das macht dich also scharf. Tust du das öfters?“

Er: „Mir einen Slip ums Gesicht wickeln?“

Ich: „Nein, Slips klauen.“

Er: „Ja, eigentlich schon. Ich geb sie aber zurück. Also, ich lege sie bei der nächsten Wäsche wieder hinzu. Es soll ja nicht auffallen.“

Wenn  ihr demnächst eine Frau hört, die meint dass ihre Waschmaschine nicht nur Socken, sondern auch Slips verschwinden lässt ........

Er: „Aber eine Frage habe ich noch. BH's wascht ihr Frauen nicht so oft, oder?“

Warum um alles in der Welt wusste ich, dass da noch mehr kommt?

Ich: „Nicht so oft wie Slips. Wieso?“

Er: „Ich würde da schon gerne mal einen ausborgen, ist aber recht selten dass mehr als 2 oder 3 in der Dreckwäsche sind. Und das würde dann wohl auffallen. Schade.“

Ich: „Hast du denn nicht mehr Unterwäsche von anderen Frauen dort zur Auswahl? Oder du bestellst dir Frauenunterwäsche in einem Onlineshop?“

Er: „Leider wohnen nur noch ältere Damen hier. Mit recht reizlosen hautfarbenden Bh's. Wenn ich mir online was bestelle, fehlt mir einfach der Duft. Das soll ja nach Frau riechen. Sonst komm ich nicht.“

Auf andere Kleidungsstücke ist er nicht scharf. Immerhin.
Ich schätze mein großes Badezimmer, wo Waschmaschine und Trockner Platz haben, jetzt um so mehr.






Montag, Mai 21, 2012

Erzähl mal!

Montagmorgen und schon geht es hektisch zu.
Er: „Oh Mann, ich hatte so tollen geilen Sex am Wochenende. Das muss ich dir erzählen!„

 oder

 Er: „Ich bin jetzt noch ganz kaputt von diesem verfickten Wochenende!“

 Und um den restlichen Druck los zu werden, wird mal kurz bei mir durchgeklingelt. Für mich ist das eher so, als wenn jemand zu hause selbst Brot herstellt und trotzdem Tag für Tag zum Bäcker einkaufen fährt. Mir soll's recht sein.
Und dass die ganze Woche noch reichlich Geschlechtverkehr vor der Tür steht, ist eh klar. Meine Kunden lappen nicht. Die haben das tollste Leben der Welt. Wenn sie mich nach meinem letzten Geschlechtverkehr fragen, ist meine Antwort immer die Gleiche: „Ist schon ein paar Tage her.“

So, ich muss wieder ans Telefon, die Bürohengste sind angekommen.








Mittwoch, Mai 16, 2012

telefonsex(at)gmail.com

Die Anfragen häufen sich. Männer die hier zufälligerweise auf den Blog stoßen oder mich im Radio gehört haben, schreiben mir nette Mails, damit ich meine Nummer rausrücke.

Ist das euer Ernst?

Ich enthülle hier im Blog all meine kleinen fiesen Tricks, um Männer bei der Stange zu halten. Fake jeden einzelnen Orgasmus. Es geht mir nur ums Geld. Und IHR wollt meine Nummer? Seid ihr den von allem guten Geistern verlassen?

Ihr seid bestimmt dieselben die bei diesen poppeligen Gewinnspielen im Fernseh mitmachen, wo die Frage lautet ob Heidi Klum wohl A.) Topmodel oder B.) Torhüterin des F.C Bayern ist. Und auch zu 100% die Antwort B nehmen würdet. Ich weiss dass die Zukunft der Organisatoren von Kaffee-Fahrten mit euch die Klientel der Zukunft hat.

Aber vielleicht bin ich demnächst ja mal so schlau und gebe einfach meine Nummer raus. Am Besten hier im Blog. Können mich ja eh nur Landsleute anrufen. Ich überlegs mir gerade. Gebe euch auch rechtzeitig Bescheid. Wisst ihr was, schreibt mir doch einfach nochmal eine Anfrage per Mail. Aber soweit  überzeugend und liebreizend dass ich begeistert eine Antwort zurückschreibe. Hiermit gebe ich den Ball ab. Ich warte.

Email: telefonsex(at)gmail.com

PS: Wetten dass keine Mails ankommen wegen des at's?




Donnerstag, Mai 10, 2012

Akademiker willkommen! Telefonsex auf höchstem Niveau!

Eben im Net gelesen : 

Telefonsex auf einer hoch anspruchsvollen Ebene mit dem besonderen, persönlicheren Kontakt zum Gesprächspartner. Niveauvolle, erotische Telefonate. Akademiker Telefonkontakte auf höchstem Niveau! 

Ich brauche dringend einen Universitätabschluss!  Oder all meine Kunden. Von jetzt an wird bei jedem Kunden ein Schnelltest durchgeführt. Ich will mindestens 4 andere Ausdrücke für Schwanz und Muschi hören. Er soll auch noch in einer weiteren Fremdsprache stöhnen. Zwischendurch stell ich ein paar politische Fragen , so in etwa :
"Wenn du gestern Abend die Nachrichten gekuckt hast, kannst du mir ja sagen, welche Farbe der Rock von Frau Merkel hatte?"

Dazwischen dann ein paar mathematische Fragen.

Ich: „Wenn wir beide im Schlafzimmer poppen und 3 Frauen gesellen sich zu uns, davon kommen 2 Frauen nach 3 Minuten und ein Mann der zusieht, kommt nach 5 Minuten, ich verlasse das Zimmer, bin aber noch nicht gekommen, jogge aber dafür 3x um den Block und geselle mich dann wieder zu dir und den 5 Frauen und 6 Männern, die in der Zwischenzeit auch dazu "gestoßen" sind, wieviele Augenpaare sind dann auf deinen Schlappschwanz gerichtet? Und in welchem Winkel steht dein Schwanz ab?"


Nicht zu vergessen auch die ganz normale Allgemeinbildung. Etwas was jeder wissen sollte.

Ich: „Du hast eine ganz normale Bremsspur in deiner Unterhose. Sie ist nicht brauner als sonstige Bremsspuren. Welches Waschpulver nimmst du und bei welcher Temperatur werden die Flecken restlos entfernt? Wenn es eine weiße Unterhose ist, kannst du dann meine rote Spitzendessous dazu tun?“

Falls er diese Frage mit "ja" beantwortet, werde ich ohne zu zögern auflegen. Er ist mir in dem Fall nicht gebildet genug. Falls er gebildet  ist, wird seine Antwort lauten :

„Hör mal Schätzchen, mit 10 Doktortiteln verdiene ich soviel, dass wir uns 4 Putzfrauen leisten können und es mir egal ist, wie ich was waschen soll!“

Noch irgendwelche Fragen?








 




Montag, Mai 07, 2012

Holt mich hier raus! Ich bin kein Star!

Ich habe mir heute morgen den Spass erlaubt um einfach mal bei den 2 größten Buchhandlungen Luxemburg's anzurufen. Und als interessierte Käuferin nach dem eigenen Buch gefragt. Nee, haben sie nicht.

 Ich: „Aber ich hab davon in der Presse gelesen und da muss es doch aber eine gewisse Nachfrage geben, oder?“

Buchhandlung: „Ja, die Nachfrage ist da. Aber wir nehmen nur Einzelbestellungen für den Kunden vor. Bei diesem Buch.“

Ich: „Dann bin ich wohl mit Amazon besser dran, oder?“ Buchhandlung: „Ja, das ist der Sinn der Sache.“

Nee, der Sinn der Sache ist ganz eindeutig folgender : Das Buch nur nicht unter den meistverkauftesten Büchern in Luxemburg platzieren. Ist ja nicht so, dass Luxemburg hunderte von Autoren hat. Da rutscht man recht leicht in die Top-Liste rein.

 KEINE CHANCE

Dummes dummes dummes dummes Land.










Luxemburg - Steueroase? Für mich nicht!

Nachdem ein paar , doch sehr lustige Drohungen hier angekommen sind, will ich eine Sache klarstellen:

 Ja, ich zahle Steuern! Nein, mich kann man damit nicht bei der Steuerbehörde melden. 

Aber, es ist gewusst, dass von 100 Telefonsexanbieterinnen vielleicht 2 ihr Gewerbe angemeldet haben und auch schön brav ihre Steuern zahlen. Ich weiss aber auch, dass viele unter der IP-Nummer von etat.lu hier mitlesen und vielleicht mal etwas unternehmen könnten. Es wäre vielleicht mal an der Zeit das die große Blase platzt. Ich kenne Damen die mit ihrem nicht angemeldeten Gewerbe 4x im Jahr auf große Reisen gehen und sich sonstigen Luxus leisten. Nein, ich bin nicht neidisch, es geht ums Prinzip. Wenn man selbst seit über 10 Jahren seinen Nebenjob versteuert, will man schon ein wenig Gerechtigkeit. Diese hunderten von neuen Lady's, die plötzlich aus dem Erdboden geschossen kommen, sollten auch mal zum Fiskus vorgelassen werden.

Aber der Tag wird sicherlich kommen. Mein so genannter Arbeitgeber "die Post" wird irgendwann die Namen der Damen preisgeben müssen und dann werden auch sie ihren Beitrag zahlen. Hoffe ich zumindest.
Mein Gewissen ist rein. Und mich hier mit Drohungen voll zu spamen, hilft gar nichts. Es ist nur lästig. Also lasst es.





Donnerstag, Mai 03, 2012

Zeitverschwendung

Er: „Ich bin eigentlich froh, dass du nicht weißt wer ich bin und wo ich wohne. Und aus demselben Grund gehe ich auch nicht zu einer Prostituierten. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, wenn jemand außer mir und meiner Frau mitbekommen würde, dass ich nach 30 Sekunden schon fertig bin.“

Ich: „Glaub mir eins, du bist ganz sicher nicht der Einzige dem es so geht. Und ich kenne mich mit Männern aus. Einigen die bei mir anrufen, geht es genauso. Aber du kannst deine Frau doch auch mit anderen Hilfmitteln oder einem längeren Vorspiel verwöhnen.“

Kunde: „Ach nee, das ist mir zu zeitaufwendig. Diese ganze kitschige Spielerei vorher. Oder nachher. Das ist nichts für mich.“

Aber vielleicht für sie? Und wenn das zu viel Zeitverschwendung ist, mein lieber Kunde, wünsche ich dir dass du ihn in ein paar Monaten gar nicht mehr hoch bekommst. Oder dass deine Frau einen netten Liebhaber findet.
Wie würden wir bei Twitter sagen : keine Pointe.





Freitag, April 27, 2012

Gruppensex am Telefon

Außergewöhnlich ist der Wunsch nicht. Männer wünschen sich nun mal Dreier. Und wir Frauen auch. Manchmal.

Kunde: „Hättest du Lust auf einen Dreier?“

Ich: „Aber immer doch! Wen hast du denn bei dir?“

Kunde: „Ich will eigentlich dass du noch eine dritte Person hinzuschaltest: Dein Telefon kann das doch bestimmt, oder?“

Ich: „Ja, ich könnte eine Konferenzschaltung einrichten. Ich frage mich nur woher ich das Mädel kriege.Ich kenne da keine die dazu bereit ist. Kennst du denn eine?“

Kunde: „Wir reden aneinander vorbei. Ich will dass du noch einen anderen Kunden hinzuschaltest.“

Oha. Er will also noch einen Mann dabei haben und womöglich einen Kunden von mir.

Ich: „Oh, da muss ich mich mal um hören bei den anderen. Bisher hat noch keiner einen solchen Wunsch geäußert. Die wollen höchstens eine zweite Frau. Aber einen zweiten Mann? Ich hör mich mal um.“

Kunde: „Das wäre lieb von dir. Aber kannst du nicht einfach, also wenn wir beide hier beschäftigt sind und ein anderer ruft an, den einfach annehmen? Mir genügt es auch, wenn ich euch zuhören kann. Der andere muss nicht wissen, dass ich da bin.“

Ich: „Dann ist es aber kein Dreier mehr. Oder? Nee du, ich weiss nicht ob das eine gute Idee ist. Der würde es doch merken, wenn ein zweiter Typ rumkeucht.“

Kunde: „Also mich würde das anmachen, wenn ich wüsste dass da noch jemand zuhört. Frage einfach mal rum und halte mich auf dem Laufenden, ok?“

Ich: „Mach ich. Und wenn du einen Freund oder einen sonstigen Bekannten hast, frag den auch mal, ok?“

Ich könnte mich um hören, werde es aber nicht tun. Es sei denn, ein anderer Kunde äussert von sich aus denselben Wunsch.

Beim nächsten Mal wird es dann vielleicht Gruppensex am Telefon geben. Jeder schaltet einfach eine(n) Bekannte(n) hinzu und alle sind zufrieden.
Marktlücke, oder?

Mittwoch, April 25, 2012

Terminabsprache zum Orgasmus

Telefonsex ist mein Nebenjob. Aber die Kunden sind da anderer Meinung. Mein Hintern gehört ihnen und ich sollte doch bitte zu jeder Tag und Nachtzeit zur Verfügung stehen.

Er: „ Du bist nicht oft da, oder?“

Ich: „Ich bin oft genug zu erreichen. Findest du das etwa nicht?“

Er: „Nein, nicht oft genug für mich. Ich dreh mir hier oft die Finger wund.“

Ich: „Ach, du hast noch so ein altes Telefon mit Drehscheibe?“

Er: „Nein, du weißt was ich meine. Ich rufe über den Tag verstreut mehrmals an und und hebst einfach nicht ab. Du kannst doch bestimmt meine Nummer erkennen?“

Kann ich schon. Abends wenn ich von der Arbeit heimkehre, sehe ich mir die Liste der verpassten Anrufer an. Und seine erscheint täglich mit bis zu 20 verschiedenen Zeiten. Er drückt die Wiederhol-Taste also tatsächlich öfters.

Ich: „Nun ja, ich habe mir selbst eine kleine tägliche Arbeitseinteilung gemacht und bin deshalb nicht immer zu erreichen.Aber wie kommt es das du täglich soviel Zeit hast? Du bist noch gar kein Rentner.“

Kunde: „Rentner? Nein, selbstständig bin ich.Betreibe eine kleine Firma. Und was heisst hier "Arbeitseinteilung?! Das ist doch keine Arbeit was du hier erledigst. Du hast doch viel Spass und Sex ist gewiss keine Arbeit. Probier in Zukunft einfach öfters abzuheben. Ich will was für mein Geld. Du kannst dir nicht vorstellen, welche Schmerzen das sind, mit einer Latte hier zu sitzen und es ohne Hilfe zu beenden."

Vielleicht sollte er alternativ noch auf andere Hilfsmittel zurückgreifen. Ich habe gehört, dass Pornofilme und Zeitschriften da auch öfters kleine Wunder bewirken.

Ich: „Ich werde versuchen öfters auf deine Anrufe zu reagieren. Versprochen!"

Kunde: „Siehste! Wieso nicht gleich so? Ihr Frauen wollt doch immer nur angebettelt werden. Aber nicht mit mir. Wir machen jetzt einfach Termine für den Rest der Woche aus.“

Ich: „Wie bitte? Also so einfach geht das aber nicht! Ich kann dir doch keine festen Termine geben. So arbeite ich nicht!“

Kunde: „Du redest immer wieder von Arbeit! Und du kannst bestimmt Termine mit mir ausmachen. Du wirst doch wohl wissen, wo und wann du den Rest der Woche bist. Ich hab einen festen Terminkalender und du dann doch auch. Und wir stimmen den jetzt einfach ab!“

Nein, haben wir nicht getan. Ich habe ihm zu verstehen gegeben dass ich nicht "buchbar" bin. Beruhigend auf ihn eingeredet, was zum Schluss aber leider zu keinem Ergebnis führte. Er hat wütend aufgelegt, da seine "neue Angestellte", für die er ein Heidengeld zahlt, nicht immer dann zur Verfügung steht, wenn er gerade mal wieder geil ist.
Spätestens Ende der Woche ruft er wieder an. Er und sein "Lättchen".

Un all Lieser aus Letzebuerg, dei sech heihin veriirt hun, ech recommandeieren  desen Artikel  eemol ze liesen, vill Spass derbai.




PS: Interview






Samstag, April 21, 2012

Mutter und ich

Dass dieser Tag kommen wird, war mir nicht klar.

Kunde: „Stell dir mal vor, du könntest meine Mutter kennen lernen.“

 *verschlucke mich fast an meinem Gläschen Sekt*

Ich: „Tschuldigung? Kannst du das wiederholen?“

Kunde: „Stell dir einfach mal eine Begegnung mit ihr vor.“

Ich: „Aber ich kenne die gute Frau ja gar nicht!" (und will sie auch nicht kennen lernen)

Fehler.

Kunde: „Eben! Hättest du denn Lust sie kennen zu lernen?"

Ich: „Wieso sollte ich? Du weißt ganz genau dass ich keinen privaten Umgang mit meinen Kunden pflege.“

Kunde: „Ach hab dich nicht so. Wir kennen uns jetzt über ein Jahr und es wird Zeit die Beziehung auf den nächsten Level zu bringen. Findest du das denn nicht? Dir liegt doch etwas an mir. Ich merk das doch. Ich hab dich getestet. Und ich weiß dass du mich mehr als "nur magst".“

Ich: „Getestet? Aha, wie das denn?“

Kunde: „ Du hast ja Nummererkennung. Begrüßt mich immer mit Namen. Und immer wenn ich mit meiner Nummer anrufe hebst du ab. Unterdrücke ich die Nummer, hebst du fast nie ab. Also gehe ich Recht mit meiner Annahme dass du ein wenig verliebt in mich bist!„

Natürlich hebe ich bei Stammkunden wesentlich lieber ab, als bei anonymen Anrufer. Stammkunde ist König.

Ich: „ Bild dir jetzt mal lieber nichts darauf ein. Und einen nächsten Level wird es nicht geben. Du kennst meinen Standpunkt, den werde ich nicht ändern.“

Kunde: „Schade, dann eben nicht. Vielleicht ein anderes Mal. ich hab Geduld und werde warten.“

Er darf gerne nochmal in einem Jahr fragen. Und bis dahin gerne weiterhin anrufen. Mit Nummererkennung. Genau deswegen mag ich ihn nicht nur, ich liebe ihn.




Mittwoch, April 18, 2012

Der Ernst des Lebens

Die Sache ist ernst. Ernster als ich anfangs gedacht habe. Ein Stammkunde, in der Zwischenzeit Mitte 80 ist an Alzheimer erkrankt.
Anfangs dachte ich noch, dass er kleine Scherze in unsere Gespräche einfließen will, oder einfach nur ein wenig vergesslich wird. Aber nein, er selbst merkte nach und nach dass da einiges nicht stimmt.
Seit 10 Jahren ruft er mal mehr oder weniger regelmässig an. Und jetzt öfters.
Kleine Anzeichen, dass er sich nicht mehr erinnern konnte vor 3 Stunden mit mir telefoniert zu haben, häuften sich. Jetzt bin ich für ihn wieder 10 Jahre jünger und er gibt mir zu verstehen wie glücklich er ist, meine Telefonnummer in der Zeitung entdeckt zu haben.

Dabei hat er sie gespeichert. Seit Ewigkeiten.

Die letzten 2-3 Jahre führen wir keine Gespräche mehr mit sexuellem Inhalt. Alltägliches ist ihm wichtiger geworden.
Gestern habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und seine Nummer gewählt. Ich weiss dass er über die Mittagsstunde ein Schläfchen hält und hatte zum Glück eine Pflegerin, die mehrmals am Tag nach ihm und seiner Frau schaut, am Apparat. Ich gab mich als Bekannte aus und ich erhielt die Telefonnummer seines Sohnes.

Dann der große Schritt. Sein Sohn hob ab und war begeistert mich zu sprechen.

Sohn : „Wenn sie wüssten wie er von Ihnen schwärmt! Im Grunde sind sie wie eine Tochter für ihn. Ich fand es immer lustig wenn er von Ihnen als seine ganz spezielle Freundin geredet hat.“

Er erzählte mir dass seine Eltern nie die ärmsten waren und es ihm eigentlich auch nichts ausmacht, dass sein Vater einiges an Geld mit mir vertelefonierte. Und dann sprachen wir darüber wie ich von jetzt an verfahren sollte. Natürlich macht es mir etwas aus wenn er mich 20-30 Mal am Tag anruft und fast immer der Meinung ist dass es das erste Mal am Tag sei.

Der Sohn meinte dass er seinem Vater auf keinen Fall das telefonieren verbieten wolle und ging auf meinen Vorschlag ein, dass ich nicht immer, falls seine Nummer auf dem Display aufleuchtet, abhebe. Und er wird meine gespeicherte Servicenummer mit meiner Privatnummer ersetzen.
Dann tat ich etwas Unerwartetes, was auch seinem Sohn die Sprache verschlug. Ich rufe IHN an.
2-3 Mal am Tag werde ich ihn anrufen und mit ihm quatschen. Das bin ich ihm schuldig und ich werde das solange durchziehen, bis dass er sich nicht mehr an mich erinnert. Sein Sohn wird mich weiterhin über seinen Gesundheitszustand am Laufenden halten.

Dieser unglaublich nette alte Mann, nennen wir ihn einfach mal Paul, soll nicht in der Sippschaft meiner alltäglichen Kunden untergehen. Wir sind wie Freunde in diesen langen 10 Jahren geworden und während unseren Gesprächen konnte ich mich in meiner Wohnung frei bewegen, ohne aufzupassen mich durch irgendetwas zu verraten. Wir haben uns zusammen über das Wetter aufgeregt, über Politiker, Fussballergebnisse, halt über Gott und die Welt.

Er hat 10 Jahre einen Teil meines Lebens begleitet und ich werde den Rest seines Weges mit ihm gehen.




Montag, April 16, 2012

Telefonsexpuff

Man(n) ruft bei mir an. Und kriegt eigentlich was er will. Telefonsex. Nicht billig und trotzdem zufriedenstellend. Man kriegt nur mich, sonst eigentlich niemandem. Ist ja auch keiner da außer meiner Wenigkeit. Der Kunde an der Strippe denkt da anders.

Kunde: „Warum läuft kein Ansageband?"
Ich: „Welches Ansageband?"
Kunde: „Na das mit den Beschreibungen und Weiterleitungen!“
Ich: „???“
Kunde: „Ich will mir eine raussuchen. Will ja nicht irgendeine.“
Ich: „Und so etwas gibt es?“
Kunde: „Aber sicher doch. Jedes verfügbare Mädel stellt dich kurz vor und nennt ihre Durchwahl.“

Sind wir jetzt bei einer Miss-Wahl angekommen?
„Hallo, ich bin die Anuschka, 22 Jahre alt, blond, groß, vollbusig, nicht rasiert und liebe Männer die etwas härter rangehen. Wenn du's mir geben kannst, so richtig geben kannst, dann drücke die 6!“

Das ist ja schon Telefonsexpuff, oder?

Ich denke mir, dass ich da was verschlafen habe. Das ist definitiv eine Marktlücke. Könnte meinen wunderbaren Französisch Akzent zum Vorschein bringen. Alias Chantale. Das ist französisch für eine deutsche Chantalle. Oder so.
Ich kann eine ganze Liste mit Frauen erfinden, ein Band besprechen und absahnen.

Aber jetzt mal ehrlich, geht es bei Telefonsex nicht mehr darum seine Fantasie spielen zu lassen? Es ist doch lediglich "nur" eine Stimme der man selbst einen Wunschkörper hinzufügt.
Ich habe dem Kunden erklärt, dass er nur mich kriegen kann. Kurze Beschreibung gegeben (Lüge Nr.1), erklärt auf was ich stehe (Lüge Nr.2). Soweit hat er Gefallen an mir gefunden und wird auch wieder anrufen. Habe ihm klar gemacht, dass er teures Geld für die Beschreibungen anderer Damen bezahlt ohne eine Dienstleistung in Anspruch genommen zu haben. Und bei mir wäre er eben sofort an der benötigten Quelle, bekommt sofort etwas für sein Geld. Ich hoffe dass ihm das zu denken gibt.

Es soll ja auch Männer, geben die ihre Pornos nur in deutscher Fassung sehen wollen.

Ohhhhh yes! - Ohhhhh ja!
Ohhhhh oui! - Ohhhhh si!



Dienstag, April 10, 2012

Noch 6 Tage

Herrje, ich freu mich

Ungefärbte Männereier

Es klingt alt, es klingt abgedroschen. Ist aber immer wieder ein netter Auftakt für ein hemmungsloses Gespräch an Ostern, wenn die Familie wieder zusammensitzt und er sich wieder mit einer Ausrede ins Badezimmer/Auto/Garage/Gartenhäuschen zurückzieht.

Er: „Na du, es ist Ostern und noch niemand hat mir meine Eier gefärbt!"

Ich weiss nicht ob ich einen Rekord mit der Anzahl von diesem Spruch über das Wochenende erzielen kann. Aber nach 24, beziehungsweise 48 ungefärbten Männereiern habe ich aufgehört mit zählen. Ich hoffe nur, die Schwänze meiner Kunden werden öfters auferstehen als jemand anderes an Ostern.

Sicherlich ist an Feiertagen mehr Betrieb als sonst und trotzdem wünsche ich mir jetzt wieder eine monotone Woche mit meinen Stammkunden. Auch wenn die Frage nach "gefärbten Eiern" noch ein paar Tage anhalten wird.



Dienstag, April 03, 2012

Gegen Dummheit beim Sex versichert

Man kanns ja mal probieren. Das vertelefonierte Geld auf irgendeine Art und Weise wieder rein zu holen.

Kunde: „Hör mal Schatz, ich hätte da noch was für dich.“

Na da bin ich ja mal gespannt. Bestimmt wieder ein Angebot zu einem Treffen, eine Nacht oder sonstiges Sexangebot.

Kunde: „Ich bin beruflich Versicherungsberater und kann dir jetzt hier ein unglaubliches Angebot unterbreiten. Wir kennen uns doch jetzt schon recht gut (klar, ist der zweite Anruf von ihm, das nächste Mal kommt dann der Heiratsantrag), und weil du mir ans Herz gewachsen bist, kann ich dir eine Lebensversicherung anbieten die du sonst nirgends bekommst.“

Und schon hapere ich mit mir selbst. Soll ich ihn die nächsten 10-20 Minuten erklären lassen, was es mit dieser Lebensversicherung auf sich hat oder ihn ab wimmeln und ihn somit von einem etwaigen Schock beim Erhalt seiner Telefonrechnung zu schützen?

Ich: „Nee du, lass mal. Ich bin bestens versichert, vom Leben bis zum Auto ist hier alles im grünen Bereich.“
Kunde: „Aber wenn dir mal was passiert ......“

Ich: „Lass es, es hat keinen Sinn, ich werde dir jetzt und hier keine Versicherung abkaufen, ok?“

Kunde: „Es muss ja nicht jetzt und hier sein. Man kann sich treffen und darüber reden. Am besten ist es ja noch immer, ich komm einfach mal bei dir vorbei. Abends, da hat man dann mehr Zeit.“

Wie blöd bin ich eigentlich? Soweit habe ich gar nicht mitgedacht, so ein unglaublich schlaues Angebot. Meine Güte, ist der gut. Und für seine Dreistigkeit soll er jetzt bezahlen!

Ich: „Nun ja, das Angebot ist ja gar nicht so schlecht. Aber erkläre mir hier doch einfach mal, was ihr alles so an Versicherung anbietet. Dann kann ich mir das mal durch den Kopf gehen lassen .....“

TUUT TUUT TUUT TUUT TUUT TUUT ...........................





Montag, April 02, 2012

Internet Sex

Manchmal weiss ich wirklich nicht mehr, was ich von einigen Leuten denken soll .....
Kurze Info: sehr älterer Herr, von Technik nicht sehr viel Ahnung.

Kunde: „Ich hab mir dann mal so eine Kamera in dem Elektrikshop geholt. Dem Verkäufer erzählt, dass meine Tochter im Ausland wohnt und ich meine Enkel sehen will. (Spätestens da hätte der Verkäufer nachhaken müssen). Dass ich Sex mit so einem Fräulein über den Tschät haben will, hab ich dem natürlich nicht erzählt.“

Ich: „ Und sie sind gut klar gekommen beim installieren der Kamera?“

Kunde: “Nicht wirklich, ein junger Nachbar hat mir geholfen. Ich hab dem dieselbe Geschichte erzählt. Er fand das ganz toll. Nun gut. Nachdem ich diese ganze Gebrauchsanweisung zu diesem Telefonchat durchgelesen hatte, habe ich mir so ein Fräulein rausgesucht. Das klappte auch soweit ganz gut. Hat auch sehr viel Spass gemacht, wenn nur diese ganze Tipperei nebenbei nicht gewesen wäre.“

Jetzt kommt's.

Kunde: „Dann schreibt die plötzlich, dass ich auch meinen Pulli und nicht nur meine Hose ausziehen soll! Habe sie dann gefragt, woher sie weiss, dass ich den noch anhabe. Die hat meinen Dödel UND mich die ganze Zeit gesehen! Kannst du dir das vorstellen!!!! Ich war zu sehen. Live im Internet. Bei all den anderen Leuten zu Hause! Wie erkläre ich den Leuten das denn jetzt?“

Ich habe den guten Mann dann mal aufgeklärt, wie das mit dem Cam-Chat abläuft und dass nicht die ganze Welt ihn gesehen hat. Er war der Meinung er müsse eine Kamera besitzen und installiert haben, damit die Frau sich ihm nackt zeigen kann. Dass er dann selbst auch zu sehen ist, hat ihm niemand erzählt.
Ich glaube ich habe ihm von einem bevorstehenden Herzinfarkt gerettet.


Donnerstag, März 22, 2012

69er Post , Karma und andere Positionen

Irgendwann, wenn mir mal langweilig ist, werde ich meine Poststelle anrufen und Fragen stellen. So richtig wichtige Fragen.
"Ach, sie verteilen also die Post. Verteilen sie denn auch Briefe? Und was ist mit Päckchen? Kriege ich von ihnen auch Päckchen geliefert? So richtige Päckchen? Nicht nur diese in gelb, sondern auch in anderen Farben? Auch wenn es ein rotes Päckchen ist, liefern sie das denn aus?"
Stoppuhr wird gestartet und die Sekunden gezählt, bis die Person gegenüber die Nerven verliert.

Kunde: „Ach, sie machen also Telefonsex?“

Ich: „Ja, das tue ich.“

Kunde: „So richtigen Telefonsex?“

Ich:„Ja, so richtigen Telefonsex. (Gibt es falschen?)

Kunde:„Sie besorgen es also Männern übers Telefon?“

Ich:  „Ja, so könnte man es bezeichnen, wenn man den Beruf ausübt.“

Kunde: „Sie stöhnen also durchs Telefon?“

Ich: „Wenn sie das wollen, stöhne ich auch durchs Telefon.“

Kunde: „Sehr laut oder etwas leiser?“

Ich: „Ich füge mich den Wünschen der Kunden. Manchmal leise, manchmal laut.“

Kunde: „Sie fügen sich? Also sind sie hörig?“

Ich: „Wenn der Kunde auf diese Art Spielchen steht, bin ich auch hörig. (jetzt aber) Mal bin ich etwas LAUTER hörig und mal etwas leiser hörig.“

Kunde: „Nun gut. Wie stehts mit gegenseitiger Befriedigung?“

Ich: „Sie meinen die 69er Stellung?“

Kunde: „Ja, so wird sie auch noch genannt. Tun sie das auch? So richtig in dieser Position? Sie befriedigen mich, ich befriedige sie?“

Ich: „Aber sicher doch (ist meine leichteste Übung hier am Telefon).“

Kunde: „Wollen sie dabei lieber am Kopfende des Bettes liegen oder lieber am Fußende?“

Ich: „Sie meinen? Mit dem Kopf am Fußende oder mit den Füßen am Kopfende? (so, aus der Nummer kommt er nicht mehr raus).

Kunde: „Naja, halt eben so oder umgekehrt.“

Ich: „Ach so, also lieber mit dem Kopf  am Kopfende und mit den Füßen am Fußende? Mir eigentlich egal, und IHNEN?“

Kunde: „Das muss ich mir noch überlegen.“

Es brennt mir auf der Zunge zu antworten : "Ja, jetzt wo sie es erwähnen, ich auch. Mein Schlafzimmer ist ja eigentlich Feng Shui eingerichtet und dann muss ich mir das mal genau ausrechnen, wer wann, wo und wie im Bett rumliegt. Da kann man nicht einfach so die Position wechseln, weil sonst  das ganze Karma des Bettes und denen darin vorhandenen Personen flöten geht. Ich hoffe sie verstehen das und ich bitte sie um etwas Geduld. Danke.

Ich hoffe er ruft nie wieder an. Aber ihr wünscht euch das bestimmt. Dann gibts wieder neuen Lesestoff.




Donnerstag, März 15, 2012

Miniatur Gummipuppen

Neue Werbung geschaltet und schon klingelt das Telefon. Ein netter älterer Herr hat sich vor kurzem in so einen "hellen Shop mit lauter komischen Sexspielsachen" verirrt und will von mir wissen ob man diese Sachen wirklich alle benutzen kann.

Er: „Aber diese Puppen sind recht klein in ihrer Verpackung. Die sollten aber eigentlich eine reele Menschengrösse haben steht da auf der Verpackung. Die wollen einen bestimmt damit über den Tisch ziehen. Das sieht doch ein Blinder dass die ganz winzig in ihrer Verpackung sind!“

Ich: „ Ja, da haben Sie wohl recht. Aber wenn sie die Puppe aus der Verpackung geholt haben müssen sie die aufblasen.“
Er: „Wie bitte?"
Ich: „Na aufblasen. Da ist ein Ventil, genau wie bei einem Fahrradreifen und in den muss man blasen. Dann erst erscheint sie in ihrer ganzen Pracht und Grösse.“
Er:  „Hörn se mal Fräulein! Wissen sie wie alt ich bin? Ich krieg eh schon kaum Luft und packe es mit Müh und Not abends mein Bett im ersten Stock zu erreichen und dann soll ich eine ganze Frau aufblasen? Die dann auch noch nach Gummi riecht? Nee, lassen se mal lieber. Sowas dummes kauf ich nicht. Dann spiel ich mir lieber selbst an meinem kleinen Willi. Wie soll die Puppe das denn auch tun? Ist bestimmt voll mit so elektronischen Sachen und dann krieg ich vielleicht auch noch einen Stromschlag. Was sollen denn meine Kinder denken wenn sie mich mit der Puppe tot im Bett finden? Ich hab genug im Leben mitgemacht, wissen se damals im zweiten Weltkrieg .............“

Und er erzählt mir noch wie nett die jungen Mädels damals waren. Damals war sowieso alles anders. Und die Frauen erst.


Dienstag, März 06, 2012

Horizontal

Die liebe Couch. Meine müsste eigentlich komplett durchgelegen sein. 18 Stunden am Tag liege ich immerhin drauf. Den Rest verbringe ich im Bett. Um das mal in anderen Worten hier rüberzubringen : Ich stand seit Ewigkeiten nicht mehr auf 2 Beinen. Ich lieg hier einfach so rum und warte auf Anrufe.

Er: „Was machst du gerade?"
Ich: „Ich liege gemütlich auf der Couch und denke an all die versauten Sachen die ich mit dir tun kann!“

"Couch" lässt sich variieren mit "Bett". Mir würde im Traum nicht einfallen mal die Wörter "stehen" oder "gehen" in ein Gespräch einfließen zu lassen. Es genügt wenn bei ihm alles steht. Welcher Mann will von mir hören dass ich gerade in der Küche stehe und Zwiebeln schnippele. Es sei denn ich wäre bei der Zubereitung eines Sandwichs für ihn. Aber Scherz beiseite.Nicht zu vergessen ist der Nebel. Ja, dieser Kerzenduftgeschwängerte Nebel in dem ich liege. Ich habe es ja schließlich gerne romantisch. Kerzenschein, ein nettes Glas mit einem alkoholhaltigen Getränk (das variirt von Kunde zu Kunde, mal ist es ein Likörchen, mal ein Glas Wein, selten erwischt man mich mit einer Flasche Bier, ist wohl nicht sexy genug) und vor allem : IMMER in sexy Kleidung. Ich könnte hier mein Repertoire preisgeben, die kleinen schmutzigen Geheimnisse die mein Kleiderschrank zu Tage fördert. Gehören Dessous eigentlich in die Kategorie "Kleidung"? Mehr gibt mein Kleiderschrank nicht her. Und der Schuhschrank erst! Pumps, Highheels, Stiefel .... der Traum einer jeden Frau! Und nichts unter 10 cm. Männer wollen ja immer dass ich mein bisschen Fetzen Kleidung ausziehe. Aber noch nie hat ein Mann mir am Telefon gesagt dass ich mich meines Schuhwerks entledigen soll. Es sei denn er ist ein Fussfetischist und will meine Zehen liebkosen. Apropos Füße. Könnte mal wieder die Hornhaut abhobeln.

So, und nun genehmige ich mir noch ein Glas Sekt und stecke mir gleich noch genussvoll ein Erdbeerchen in meinen wohlgeformten Mund ehe ich die Schnur meines Tangas richtig in die Arschritze ziehe und auf weitere Anrufe warte.  Pralinchen gefällig?


Freitag, März 02, 2012

Sex für Geld ..Geld für Sex

"Schon 50 Euro würden jedem zehnten Mann als Lohn dafür ausreichen, mit einer unsympathischen Frau ins Bett zu gehen."

Ach ja? Ihr wollt jetzt auch noch dafür bezahlt werden? Auch unsympathische Frauen haben Gefühle. Kleiner Scherz fürs Wochenende.




Donnerstag, Februar 23, 2012

Suchbegriff der Woche

Als ich den gelesen habe musste ich erst mal den Kopf schütteln. Dann so richtig gelacht.


Genitalperücke


Unglaublich mit welchen Suchbegriffen Leute das Internet überschütten und dann auch noch bei mir landen :-) Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern jemals einen Post geschrieben zu haben wo dieser Begriff darin vorkam. Auch im entferntesten nicht. Kann mich aber auch irren.

Sowas ist eher normal :

phonebitch










telefonsex luxemburg










versaute ehefrau










call on me nude version










callme phonebitch










genitalperücke










lange schwänze










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skype telefonsex
Und dann springt einem diese Perücke ins Gesicht und man denkt dass der Dackel los ist ..................
Oh, ich habe vergessen dass Fasching ist. Bei euch vielleicht nicht mehr aber hier in Luxemburg gehts jetzt erst richtig los.